POLIZEIWACHE BURSCHEID

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Die Kubatur und die daraus resultierende Formensprache des Gebäudes wird im wesentlichen sowohl durch die polizeilichen Anforderungen an die Funktionalität, als auch durch einen Bebauungsplan geprägt. Eine weitere Herausforderung bestand darin, neben den durch den Nutzer spezifisch geforderten Raumbezügen, auch den einschlägigen Arbeitsschutzrichtlinien Genüge zu tun. Städtebaulich orientiert sich das Gebäude mit einer durchgezogenen Fassadenfront an der Erschliessungsstraße und schirmt somit die Funktions- und Abstellflächen im Innenhof gegen den Zutritt und die Einsehbarkeit von Passanten ab. Der Eingang der Mitarbeiter orientiert sich an dem Innenhofbereich des Gebäudes, an dem die Mitarbeiterstellplätze angeordnet sind. Im weiteren wurde auch den Aspekten der Wirtschaftlichkeit, sowie der räumlichen Flexibilität des Objektes im Entwurf Sorge getragen. Das Gebäude vereint durch seine trägerfreie Statik und ein wiederkehrendes, gleichmäßiges Fensterraster die Vorzüge eines wirtschaftlich optimierten und im Grundriss durch den Einsatz von Leichtbauwänden weitestgehend variablen Verwaltungsgebäudes mit den spezifischen Nutzungsanforderungen eines modernen Polizeidienstgebäudes. Die Gestaltung der Fassade bezieht sich auf regionaltypische Merkmale des bergischen Landes. So finden sich neben räumlich abgesetzten Fensterfaschen auch farbliche Referenzen an Verschieferung und grüne Schlagläden. Besucher werden durch ein Zusammenspiel von verschiedenen Putz- und Farboberflächen zum öffentlichen Besuchereingang geleitet.20151205-DSC_1869

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